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...ein Studium, das Sie für ein breites Tätigkeitsfeld qualifiziert?
Das Studium der Wirtschaftspädagogik befähigt Sie für den Schuldienst, aber auch für die Tätigkeit in einem Unternehmen. Im Schuldienst sind Sie dann als Lehrkraft an einer berufsbildenden Schule tätig. Nach dem Studium absolvieren Sie eine zweite Phase der Ausbildung, das Referendariat. Sie unterrichten dann beispielsweise Bankkaufleute in der Ausbildung oder arbeiten in der Wirtschaftsschule. Auch in Unternehmen tut sich für Sie ein breites Feld auf, vom Design von Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zur Personalentwicklung. Bis dahin müssen Sie hart arbeiten: Das Studium ist anspruchsvoll, schließlich ist es der spätere Job auch.
... ein Studium mit guten Zukunftsaussichten?
Wer Ihnen heute eine Garantie für die Zeit nach dem Studium gibt, der lügt. Das kann kein Studiengang. In der Wirtschaftspädagogik sind die Aussichten seit längerem gut und es spricht nichts dagegen, dass sich das ändern wird. Im schulischen Berich sind die Aussichten sehr gut. Im außerschulischen Berich lassen sich die Aussichten nicht so gut beurteilen. Sie konkurrieren hier mit Absolvierenden anderer wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge.
... ein Studium an einem Fachbereich mit einem breiten Angebot?
Die Wirtschaftspädagogik ist in Nürnberg nicht Teil der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, sondern integriert in den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Damit ergibt sich ein sehr enger Zusammenhang zwischen Wirtschaftspädagogik und den Fachwissenschaften. Das breite Spektrum praxisorientierter und innovativer Forschung und Lehre ist von der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten und außeruniversitären Einrichtungen geprägt.
.. ein praxisnahes Studium?
Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist für seine Praxisnähe bekannt. In der Wirtschaftspädagogik absolvieren Sie systematisch vorbereitete, zum Teil mehrwöchige Praktika außerhalb der Hochschule, die in die Lehre integriert sind. Außerdem integrieren wir Praktikerinnen und Praktiker in die Lehre.
... ein Studium an einem der größten und ältesten Standorte für Wirtschaftspädagogik?
1918 wurde die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät als Handelshochschule in Nürnberg gegründet. Seit dieser Zeit sind die Wirtschaftspädagogen dabei. Heute ist Nürnberg einer der größten und ältesten Standort im deutschsprachigen Raum. Diese Tradition verpflichtet!
... ein Studium, das sehr gut auf einer kaufmännischen Ausbildung aufbaut?
Ein großer Teil unserer Studierenden hat eine kaufmännische Ausbildung oder andere Erfahrungen in berufsbildenden Schulen. Sollten Sie nicht über diese Erfahrung verfügen, werden Sie im Studium angehalten, Praktika zu machen.
.. ein Studium, dass Sie auch als Quereinsteiger zum Lehramt an beruflichen Schulen führt?
Auch Studierende, die einen Universitäts- und Fachhochschulabschluß mit einem hohen Anteil wirtschaftswissenschaftlicher Inhalte sutdiert haben, können bei uns in den Master einsteigen. Damit kann ein Einstieg in das Lehramt an beruflichen Schulen erfolgen.
.. ein Studium, in dem Sie berufliche Dinge mit Mathe, Religion, Sport oder einer Sprache verbinden können?
Kein Problem. In Nürnberg können Sie Wirtschaftspädagogik in zwei Studienrichtungen studieren. In der zweiten Studienrichtung können Sie diese Fächer wählen. Beide Studienrichtungen führen zum gleichen akademischen Abschluss.
... ein Studium in einer lebendigen Stadt?
Es gibt ein Leben neben dem Studium! Nürnberg ist kein Provinznest, aber auch keine überteuerte Schicki-Micki-Stadt. Nürnberg hat zahlreiche zum Teil mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauwerke mit großer kunst- und kulturhistorischem Bedeutung. Das kulturelle Angebot entspricht anderen Metropolen dieser Größe und konzentriert sich vor allem auf die Altstadt.
Nürnberg: Das Studentenparadies
In einer vom Nachrichtenmagazin FOCUS durchgeführten Umfrage unter Studenten (Heft 48/2007) bezüglich der Attraktivität des Studienstandortes erreichte Nürnberg zusammen mit Hamburg (nach Berlin und Düsseldorf) den dritten Rang. Untersucht wurden die 55 größten Universitätsstandorte hinsichtlich der Kriterien wie Kneipendichte, Kino-Angebot, Wohnheimsplätze, Mietpreise und regionale Wirtschaftskraft. Nürnberg bietet demnach gute Möglichkeiten für den Nebenverdienst: Nürnberg hat das höchste monatliche Studenteneinkommen aller untersuchten Universitätsstandorte. Gleichzeitig hat Nürnberg ein vergleichsweise günstiges Mietniveau mit Mieten mit 6,60 Euro/qm im Vergleich zu München mit 11 Euro/qm. Da bleibt Geld für die anderen Dinge im Leben! Gut, dass Nürnberg auch die höchste Kneipendichte aller untersuchten
Universitätsstandorte hat.
Nürnberg: Beliebt bei Personalern
Zur Zeit gibt es noch kein Ranking der wirtschaftspädagogischen Studiengänge. Doch das Studium ist in weiten Teilen identisch mit der Betriebswirtschaftlehre. Im Uniranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche (Artikel "Erlesener Kreis vom 12.3.2007), das in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister Access und dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Universum Communications im Zeitraum von Januar bis Februar 2007 durchgeführt wurde, bewerteten mehr als 1000 Personalverantwortliche der größten deutschen Unternehmen die Qualität von betriebswirtschaftlichen Studiengängen an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WiSo) der Universität Erlangen-Nürnberg konnte hierbei unter den etwa 100 Universitäten, die im deutschsprachigen Raum den Studiengang Betriebswirtschaftslehre anbieten, den 9. Platz erreichen. Damit befindet sie sich unter den zehn renommiertesten Universitäten für Betriebswirtschaftslehre, vor den Universitäten St. Gallen und Augsburg sowie vor der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Vallendar und der Handelshochschule Leipzig (HHL).
Nürnberg: Europäische Metropolregion
Bayern hat zwei der 40 europäischen Metropolregionen: Nürnberg und München. Nürnberg hat - anders als andere Metropolen - nicht ein einziges Zentrum. Vielmehr bildet das Städteviereck Fürth – Erlangen – Nürnberg – Schwabach den Kern des Großraums Nürnberg. Dieser Kern ist der Treiber der Entwicklung in Nordbayern: Die Metropolregion Nürnberg hat nach den Ergebnisse des Regionalmonitors (2006) ca. 3,4 Millionen Einwohner, 1,7 Millionen Erwerbstätige und ein Bruttoinlandsprodukt von ca. 94 Millarden Euro.
Sie fragen sich...
... wie in "Wirtschaftspädagogik" die Pädagogik und die Wirtschaft zusammenpassen?
Das ist häufig die erste Reaktion. Das hat mit den Bildern in unseren Köpfen zu tun. Überlegen Sie: Wie stellen Sie sich einen Pädagogen, eine Pädagogin vor? Was gehört dazu? Die Tafel, der selbstgestrickte Pullover? Und wie sieht für Sie der Wirtschaftler aus? Anzug, Krawatte, Sportwagen? Jemand, der die Leute über das Ohr hauen will? In der Wirtschaftspädagogik ist die Welt nicht so einfach sortiert. Zum Glück. Tatsächlich gehören Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik seit jeher zusammen. Seit der Entwicklung der Handelshochschulen passt das zusammen. Versuchen Sie es mit uns!
... wo Sie mehr Informationen erhalten?
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Portal für unsere Bachelor- und Masterstudierenden (mit Selbsterkundungsmöglichkeiten) |
| Bericht über unsere Studierenden in den Nürnberger Nachrichten | |
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Interview mit dem Lehrstuhlinhaber |