| Stolpersteine beim Corporate E-Learning. |
Die Diskussion über E-Learning in Unternehmen (Corporate E-Learning) konzentriert längst nicht mehr auf technische Fragen. Heute dominieren kritische Fragen der nachhaltigen Implementation, also der dauerhaften Nutzung von E-Learning. Anwender und Anbieter haben gemerkt, dass die Betroffenen und Beteiligten, die sog. Stakeholder, oftmals viel zu spät in Entscheidungsprozesse eingebunden wurden und das die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen von E-Learning oftmals verdrängt wurde. Außerdem geht, gerade in Grossunternehmen, bereits in früheren Projekten erworbenes Wissen zum Umgang mit E-Learning wieder verloren oder wird nicht systematisch genutzt.Das Buch durchleuchtet drei zentrale Herausforderungen beim Corporate E-Learning: Stakeholder, Wissensmanagement, Evaluation. Zu jedem dieser drei Bereiche nehmen Anbieter, Anwender und Wissenschaftler Stellung und sagen offen, worauf es wirklich ankommt.
Inhalt:
Besprechungen:
![]() | Das von Karl Wilbers herausgegebene Buch beschreibt drei zentrale Herausforderungen beim Corporate e-Learning, dem e-Learning im Unternehmen: den Umgang mit Stakeholdern, Wissensmanagement und Evaluation. Zu jedem dieser Bereiche nehmen Anbieter, Anwender und Wissenschaftler in einzelnen Beiträgen Stellung, indem sie vorgegebene Leitfragen beantworten. Das erste Kernproblem, auf das sich der Herausgeber bezieht, ist das Stakeholdermanagement. So konstatieren die Beiträge, dass die Stakeholder oftmals viel zu spät in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Deshalb gilt: Stakeholder vorab definieren und ihre An-sprüche im Umgang mit e- Learning identifizieren. Das zweite Kernproblem ist das Management von e-Learning- Wissen. Anhand von praktischen Beispielen und verschiedenen Modellen wird gezeigt, wie das e-Learning-Wissen nachhaltig implementiert werden kann. Die Evaluation von e-Learning-Maßnahmen wird als drittes Kernproblem angesehen. So beschreiben die Autoren, wie die Stakeholder Stakeholder in die Evaluationen einbezogen werden können, welche Instrumente sich bewährt haben und welche zentralen Themen in der Evaluation angesprochen werden sollten. Die Ergebnisse der einzelnen Dialoge werden am Ende des Buches vom Herausgeber systematisch zusammengefasst und abgerundet (managerSeminare, Heft 87, Juni 2005) |
![]() | Dieses Buch durchleuchtet die drei zentralen Herausforderungen beim E-Learning: 1. Stakeholder aktivieren (Die Betroffenen rechtzeitig in Entscheidungsprozesse einbinden). 2. Wissensmanagement etablieren (In Großunternehmen geht bereits in früheren Projekten erworbenes Wissen zum Umgang mit E-Learning wieder verloren). 3. Evaluation durchführen (Die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen wird verdrängt). Zu jedem dieser drei Bereiche nehmen Anbieter, Unternehmensvertreter und Wissenschaftler in Form von Fachbeiträgen Stellung. Natürlich sagt keiner der Unternehmensvertreter, wo er schon mal gestolpert ist. Aber auch in der weich gespülten Form sind die Best-Practice- Beschreibungen noch lesenswert. Mit dabei sind: Victoria Versicherungen, UBS Bank, IBM und E.ON (Wirtschaft und Weiterbildung, Heft 5, Mai 2005). |