Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

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Handbuch E-Learning

 

Handbuch E-Learning.
Hrsg. von Andreas Hohenstein und Karl Wilbers
ISBN -87156-298-X
Köln (Fachverlang Deutscher Wirtschaftsdienst), Grundwerk 2002
33. Ergänzungslieferung, April 2010
(online bestellen)

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Über das Buch

 

Bildungsverantwortliche können es sich kaum noch leisten, die mit dem Begriff "E-Learning" verbundenen Lernformen zu ignorieren. Doch die Einführung von E-Learning in Betrieben und Bildungseinrichtungen lässt sich ohne entsprechendes Know-how nicht realisieren. Deshalb scheuen nach wie vor viele Personalentwickler den Schritt in multimediale Lernprojekte. Und so manch ambitionierte Projekte scheitern am falschen Projekt-Management. Welche Einsatzfelder von E-Learning gibt es in der Aus- und Weiterbildung? Welche Qualitätskriterien sollte man bei der Auswahl von Lernprogrammen und Plattformen anlegen? Wie lässt sich E-Learning in ein Personalentwicklungs-Konzept integrieren? Was sind kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung neuer Medien? Das Handbuch gibt praxisnah Antworten auf diese Fragen. Es liefert Bildungsexperten das notwendige didaktische, technische und betriebswirtschaftliche Know-how zur Konzeption und Implementierung multimedialer Lernumgebungen. Vertiefungsartikel, Statements aus der Praxis und Fallstudien aus unterschiedlichen Branchen zeigen das Spektrum des Machbaren auf und ermöglichen ein effizientes Benchmarking. Ein Online-Service informiert regelmäßig im Internet über Neuigkeiten.

Inhalt:

Die Loseblattsammlung wird seit 2002 laufend aktualisiert. Sie umfasst zur Zeit ca. 2.000 Seiten von über 250 Autoren und Autorinnen in den folgenden Rubriken:

  • E-Learning-Strategie entwickeln
  • E-Learning didaktisch gestalten
  • Hard- und Software auswählen
  • Personalentwicklung unterstützen
  • Schnittstellen zu Wissensmanagement, E-HRM, E-Business gestalten
  • Fallstudien
  • Service (Glossar, Bücher zum Thema kurz vorgestellt; Kongresse, Seminare, Messen)

Besprechungen

Das Mammutwerk
Das Handbuch E-Learning" scheut in fast jeder Hinsicht den Vergleich mit anderen e-Learning-Büchern. Erstens handelt es sich um ein Loseblattwerk in A4-Format – beeindruckend allein der Umfang von 700 Seiten, die – sofern man sich zum Abo entschließt – zudem circa vier Mal jährlich ergänzt werden. Zweitens hat das Buch mehr als 60 Autoren, bekannte e-Learning-Experten aus Wissenschaft und Praxis wie Andrea Back (Uni St. Gallen), Michael Kerres (Uni Bochum), Beate Bruns (time4you), Thomas Flum (digital spirit) etc. Drittens ist das Handbuch auch im Internet vertreten: Gemeinsam mit T-Systems e-Learning Solutions wird es unter www.global-learning.de vermarktet, ein Zusatzservice mit Infos und Texten rund ums Thema e-Learning wird aufgebaut.

Inhaltlich gliedert sich das Mammutwerk in sechs Kapitel: „e-Learning-Strategie entwickeln“, „e-Learning didaktisch gestalten“, „Hard- und Software für e-Learning auswählen“, „Personalentwicklung durch e-Learning unterstützen“, „Schnittstellen zu Wissensmanagement, e-HRM, e-Business“ und „Fallstudien“. Jedem Thema geht ein Einführungsartikel voran, der durch so genannte Vertiefungstexte und kurze Praxis-Statements ergänzt wird. Letztere stammen sowohl von Bildungsverantwortlichen aus Unternehmen als auch von e-Learning-Anbietern.

Gestalterisch sind die Statements durch ein zweispaltiges Layout kenntlich gemacht. Auch sonst überzeugt die Darstellung der Inhalte, sind die Autoren doch bemüht, durch Schaubilder und Checklisten ihre Texte anschaulich zu machen. Die Anschaulichkeit gelingt jedoch leider nicht auf allen Ebenen. Was Informationsniveau und Verständlichkeit betrifft, sind die Texte höchst unterschiedlich – bei der Menge der Autoren und ihrer unterschiedlichen Herkunft fast vorhersehbar. Bei Passagen wie „Es ist eine Softwareapplikation mit integriertem Multi-Way, Voice-Over IP-Fähigkeiten und „Shared Workspace“ oder „Neben Application- Sharing gibt es Funktionalitäten wie ein Whiteboard mit Text Chat, Breakout-Rooms und Event-Recording and Playback“ wünscht sich der Personaler aus tiefstem Herzen einen Übersetzer. Nervig, dass nicht einmal das Glossar hier Hilfestellung bietet. Bisweilen hat man den Eindruck, dass die Autoren aus dem Auge verloren haben, wer ihren Text eigentlich lesen soll. Ausgemachte e-Learning-Experten werden sicher ihre Freude an den inhaltlich profunden Beiträgen haben. e-Learning-Einsteiger werden sich ob des e- Kauderwelsches jedoch ausgegrenzt fühlen. Daher der Wunsch an Herausgeber und Lektoren: dem selbst gesteckten Ziel, einen e-Learning-Ratgeber herauszugeben, treu zu bleiben. Die Substanz ist ja vorhanden, nur ist der Ratsuchende nicht immer schon ein ausgewiesener Spezialist. (Managerseminare 2002)


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