Externe Evaluation entwickelte sich in Nürnberg als Folge eines stufenweisen Aufbaus eines Qualitätsmanagementsystems an den kommunalen beruflichen Schulen. In 2003 stiegen die Nürnberger Schulen mit starker Unterstützung des Pädagogischen Instituts der Stadt Nürnberg durch die Einführung einer systematischen Steuerung der Qualitätsprozesse (‚NQS-Routinen‘) sowie einer Selbstevaluation ein. Zwei Jahre später verpflichteten sich die Schulen selbst zu einer umfassenden Dokumentation der Qualitätsarbeit in Form des sogenannten NQS-Portfolios. Der Nürnberger Entwicklungsweg ist gekennzeichnet durch einen stufenweisen Aufbau, die Logik der Selbstverpflichtung und des ‚Wachsens von unten‘. Außerdem orientieren sich die Nürnberger Entwicklungen seit 2003 an dem Schweizer System Q2E. NQS kennt in starker Anlehnung an Q2E fünf Elemente: Das Qualitätsleitbild als normative Ausrichtung der Qualitäts- bzw. Schulentwicklungsarbeit, die Steuerung der NQS-Prozesse, beispielweise durch die NQS-Teams in der Schule, die Selbstevaluation, das Individualfeedback und persönliche Qualitätsentwicklung in NQS sowie die externe Schulevaluation, d.h. die Evaluation durch kritische Freunde.
Dauer: 2007 - offen Finanzierung: - Lehrstuhl (Entwicklungsaufwand, Lehrstuhlseitiger Aufwand Durchführung Pilotprojekt)
- Amt für berufliche Schulen der Stadt Nürnberg (Durchführung Pilotprojekt)
Partner im Projekt: - Berufliche Schule 2 Nürnberg
- Amt für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg
- Pädagogisches INstitut der Stadt Nürnberg
- Diverse Schulen, NQS-Teams und Lehrkräfte
Unser Beitrag: Entwicklung und Erprobung eines externen Element (Dipl.-Hdl. M. Buichl & Prof. Wilbers) Dokumente: Weitere Informationen:
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